Kein Sieger im Revierderby – Abstiegsangst in Frankfurt und Bremen

Por AIPS América

11 de abril de 2016

Von Morten Ritter, dpa

Fünf Runden vor Saisonschluss ist die Meisterfrage in der Fußball-Bundesliga wohl endgültig beantwortet, dafür spitzt sich der Kampf um den Klassenverbleib weiter zu. Neben den abgeschlagenen Hannoveranern droht auch Frankfurt und Bremen der Abstieg.

Düsseldorf (dpa) – Während am Tabellenende mit Eintracht Frankfurt und Werder Bremen zwei Gründungsvereine der Fußball-Bundesliga immer tiefer in den Abstiegssumpf rutschen, ist der Kampf um die Meisterschale wohl entschieden: Borussia Dortmund hat die Aufholjagd auf Bayern München scheinbar eingestellt. Fünf Tage vor dem wichtigen Europa-League-Rückspiel beim FC Liverpool kam der BVB ohne zahlreiche geschonte Top-Stars in der Anfangsformation im Revierderby beim FC Schalke 04 nicht über ein 2:2 hinaus. Alle Tore fielen in einer packenenden zweiten Hälfte innerhalb von 17 Minuten.

«Die Spiele werden immer weniger, die Bayern gewinnen immer weiter und wir sind doch alle Realisten», sagte BVB-Sportchef Michael Zorc zum Meisterkampf. Denn Rekordmeister FC Bayern München ließ sich auf dem immer sicheren Weg zum Titel auch vom VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende nicht bremsen.

 

Nach dem 3:1-Erfolg bei den Schwaben haben die Bayern in der Liga sieben Punkte Vorsprung auf den BVB und fahren zuversichtlich zum Rückspiel im Champions-League-Viertelfinale bei Benfica Lissabon.

«Ein großes Lob an meine Mannschaft. Es ist nicht einfach zwischen zwei Champions-League-Spielen», sagte Bayern-Coach Pep Guardiola.

 

Die Champions-Legaue-Qualifikation wieder fest im Blick hat Bayer Leverkusen. Die Bayer-Elf gewann im zweiten Sonntags-Derby beim 1.

FC Köln mit 2:0 und eroberte den vierten Tabellenrang.

 

Dafür muss der VfL Wolfsburg mehr denn je um die erneute Teilnahme am Europapokal bangen. Drei Tage nach dem 2:0 gegen Real Madrid in der Königsklasse boten die «Wölfe» beim 1:1 gegen Mainz im Liga-Alttag wieder nur Mittelmaß. Das Spiel in Madrid hat den ganzen Club elektrisiert. «Jeder, der seit Donnerstag durch Wolfsburg läuft, wird mit diesem Rückspiel konfrontiert. Das ist nicht einfach», so VfL-Trainer Dieter Hecking.

 

Auf der Zielgeraden in die Champions League schwächelt auch der Tabellendritte Hertha BSC. Nach dem 0:5 in Mönchengladbach reichte es gegen Schlusslicht Hannover 96 nur zu einem 2:2. «Wir sind ein junges Team. Die Situation da oben belastet die Jungs», so Coach Pal Dardai.

 

Großen Druck haben auch am anderen Ende der Tabelle die Traditionsclubs Frankfurt (17./27 Punkte) und Bremen (16./28), sie mussten bittere Heimniederlagen gegen die unmittelbare Konkurrenz hinnehmen und verlieren allmählich den Anschluss ans rettende Ufer.

Pikant: Am letzten Spieltag treffen beide Teams an der Weser im direkten Duell aufeinander.

 

Ob Viktor Skripnik dann noch Werder-Trainer ist, bleibt offen. Am Sonntag leitete der Coach das Training. Manager Thomas Eichin sprach nach der 1:2-Niederlage gegen den FC Augsburg von einem «Schockzustand». Skripnik selbst schloss einen Rücktritt aber aus:

«Das weiße Handtuch rauszuschmeißen, ist nicht mein Ding.»

 

Noch prekärer ist die Situation in Frankfurt. Auch mit dem neuen Trainer Niko Kovac trat keine Besserung ein. «Wir wissen, wie es um uns steht, aber wir haben noch fünf Spiele und wir werden alles versuchen», sagte der Coach nach dem 0:2 gegen 1899 Hoffenheim. Die Hoffenheimer haben hingegen unter Coach Julian Nagelsmann einen deutlichen Aufwärtstrend und die Abstiegsränge hinter sich gelassen.

 

Die Liga-Neulinge Ingolstadt und Darmstadt atmen auch durch. Erstmals seit sechs Jahren können wieder alle Aufsteiger den direkten Abstieg vermeiden. Das gelang zuletzt 2010 dem SC Freiburg, Mainz 05 und dem 1. FC Nürnberg. Der seit sieben Heimspielen unbesiegte FC Ingolstadt hat nach dem 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach das Ziel so gut wie erreicht. «39 Punkte fühlen sich verdammt nach Klassenerhalt an», sagte Torschütze Moritz Hartmann.

 

Einen großen Schritt haben auch die Darmstädter mit dem 2:1-Sieg in Hamburg geschafft. Vier Punkte Vorsprung auf Rang 16 sorgen für Optimismus. «Das war ein ganz wichtiger Dreier. Ich bin zuversichtlich, dass wir drinbleiben», sagte Angreifer Sandro Wagner.

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