«Zeit für neue Ziele»: Djokovic und Trainer Becker trennen sich

Por AIPS América

7 de diciembre de 2016

Vor drei Jahren wurde das ungleiche Doppel Djokovic/Becker belächelt und mit Skepsis begleitet. Doch unter dem dreimaligen Wimbledonsieger aus Deutschland dominiert Djokovic zum Erstaunen vieler Experten die Tenniswelt. Nun folgte ein nicht mehr allzu überraschender Schritt.

Berlin (dpa) – Nach drei gemeinsamen Jahren und dem Gewinn von sechs Grand-Slam-Titeln haben sich der langjährige Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und Deutschlands Tennis-Legende Boris Becker getrennt.
Man habe «gemeinsam entschieden, unsere Zusammenarbeit zu beenden», teilte Djokovic am Dienstagabend in einer knappen Erklärung mit.

Die Entscheidung kam nach den Entwicklungen der vergangenen Wochen nicht wirklich überraschend. Zwar wurde Djokovic während der Zeit mit dem dreimaligen Wimbledonsieger Becker die Nummer eins der Welt und gewann zweimal die Australian Open, zweimal in Wimbledon sowie jeweils einmal die French Open und die US Open. Doch nach den Triumphen in Melbourne und Paris 2016 geriet Djokovic in eine sportliche Krise und wurde von Verletzungen geplagt. Zudem gab es Gerüchte über private Probleme des verheirateten Familienvaters.

Platz eins in der Weltrangliste verlor Djokovic Anfang November an den Briten Andy Murray, doch das Ende der einst spektakulären Liaison hatte sich schon zuvor angedeutet. «Die Ziele, die wir uns am Anfang unserer Zusammenarbeit gesetzt haben, haben wir komplett erreicht», sagte Djokovic und dankte Becker für «Zusammenarbeit, Teamwork, Engagement und Einsatz». Doch nun sei es an der Zeit, sich «für die kommende Saison neue Ziele zu setzen», sagte der 29-Jährige. In dieser Hinsicht werde er alle künftigen Entscheidungen treffen.

Vor allem die Zusammenarbeit Djokovics mit dem spanischen Mentaltrainer Pepe Imaz hatte zuletzt für Verstimmungen zwischen dem serbischen Profi und seinem prominenten Trainer geführt. Auch Marian Vajda, seit mehr als zehn Jahren Trainer von Djokovic, soll Imaz und dessen Methoden kritisch gegenüberstehen.

Kurz vor Weihnachten 2013 hatte Djokovic mit der Verpflichtung Beckers für eine große Überraschung gesorgt. «Ich werde mein Bestes geben, ihm zu helfen, seine Ziele zu erreichen, und ich bin überzeugt davon, dass wir zusammen großartige Dinge erreichen können», hatte Becker damals gesagt. Nach zahlreichen Schlagzeilen über sein Privatleben profitierte auch Becker von der Zusammenarbeit mit Djokovic enorm. «Danke, wir hatten die beste Zeit unseres Lebens», twitterte Becker wenige Minuten nach der Trennungs-Nachricht.

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