Barcelonas Bartra ersetzt Hummels beim BVB – Nur noch Details offen

Por AIPS América

5 de junio de 2016

Von Ulli Brünger und Emilio Rappold, dpa

In Marc Bartra bekommt der BVB einen starken Ersatz für Mats Hummels.
Der spanische Innenverteidiger unterschreibt einen Vertrag bis 2020.
Die Ablösesumme beträgt vergleichsweise geringe acht Millionen Euro.
Details mit Barça sollen in dieser Woche geklärt werden.

Dortmund/Barcelona (dpa) – Schneller als erwartet hat Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund in dem spanischen Innenverteidiger Marc Bartra einen starken Ersatz für Weltmeister Mats Hummels gefunden. Zwar sind noch letzte Details mit dem FC Barcelona zu klären, doch der 25-Jährige unterschrieb nach bestandenem Medizincheck beim BVB am Samstag bereits einen Vierjahresvertrag. «Wir haben uns mit dem Spieler auf einen Vertrag bis 2020 geeinigt. Mit Barcelona sind noch Details zu klären. Das streben wir in dieser Woche an», sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge der Deutschen-Presse-Agentur am Sonntag.

Auch Barcelona hatte bereits bestätigt, dass Bartra von einer Ausstiegsklausel Gebrauch macht und den Club für die festgeschriebene Ablösesumme von acht Millionen Euro Richtung Ruhrgebiet verlässt.
Entgegen anderslautender Berichte wurde in seinem Kontrakt beim BVB nach dpa-Informationen keine Ausstiegsklausel verankert. «Der FC Barcelona wünscht Marc Bartra alles Gute für diese neue Phase seiner Karriere als Spieler», hieß es auf der Homepage der Katalanen.

BVB-Trainer Thomas Tuchel bekommt einen offensiven Innenverteidiger, der ähnlich wie der zum FC Bayern abgewanderte Hummels kreativ im Spielausbau und dank seiner Kopfballstärke auch torgefährlich ist – und das auch noch zum «Schnäppchenpreis». Bartras Clubkollege Marc-André ter Stegen hatte ihm zum Wechsel nach Dortmund geraten.
«Ich habe gesagt, dass es ein sehr guter Club in Deutschland ist, nach Bayern München wahrscheinlich der beste. Schade, dass uns so ein Spieler verlässt. Er ist ein guter Fußballer», sagte der deutsche Nationalkeeper nach dem Länderspiel gegen Ungarn (2:0) am Samstag in Gelsenkirchen.

«Ich gehe erhobenen Kopfes, mit der Gewissheit, dass ich immer, wenn man mich gebraucht hat, alles gegeben habe», schrieb Bartra auf Twitter und bedankte sich bei Lionel Messi und Co. «Sie haben mir viel beigebracht, sowohl als Profis als auch als Menschen. Trotz der Distanz werde ich Barça weiter lieben und genießen.»

Bartra wechselte mit zwölf Jahren vom Stadtrivalen RCD Espanyol in die Barça-Jugendabteilung und feierte im Februar 2010 unter Trainer Pep Guardiola sein Pflichtspiel-Debüt in der Primera Division. Bartra gehört auch zum Kader von Titelverteidiger Spanien bei der EM in Frankreich. Auch wenn er in den vergangenen beiden Spielzeiten nicht am gesetzten Abwehrduo Gerard Piqué und Javier Mascherano vorbeikam, brachte er es insgesamt auf 103 Spiele für Barcelona, gewann mit dem Team zweimal die Champions League und fünf nationale Titel.

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