Polizei hat Fragen im Ticketskandal – Bach bleibt Paralympics fern

Por AIPS América

9 de septiembre de 2016

Nach seiner Absage für die Eröffnungsfeier will IOC-Chef Thomas Bach den Paralympics in Rio auch zu einem späteren Zeitpunkt keinen Besuch mehr abstatten. Dabei würde die Polizei wegen des Olympia-Ticketskandals gern mit ihm sprechen.

Rio de Janeiro (dpa) – Die Polizei in Rio de Janeiro will Thomas Bach im Olympia-Ticketskandal befragen, doch vorerst wird der IOC-Chef Brasilien keinen weiteren Besuch mehr abstatten. Nach seiner Absage für die Eröffnungsfeier wolle der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees die bis zum 18. September laufenden Paralympics auch zu keinem späteren Zeitpunkt besuchen, teilte sein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit und verwies auf den vollen Terminplan Bachs.

Bachs Pläne hätten stets ausschließlich einen Besuch bei der Eröffnungsfeier vorgesehen. Der IOC-Chef hatte die kurzfristige Absage mit der Teilnahme am Staatsakt für den gestorbenen früheren Bundespräsidenten Walter Scheel in Berlin begründet.

Im Schwarzmarkt-Skandal um Olympia-Tickets pocht die Polizei in Rio derweil darauf, Bach zu vernehmen. Gegen ihn werde nicht ermittelt, aber es gebe Fragen, warum das irische IOC-Mitglied Patrick Hickey
296 zusätzliche Tickets erhalten habe, berichtete das Portal «Folha de S. Paulo». Doch daraus dürfte vorerst nichts werden.

Hickey war im August am Rande der Olympischen Spiele festgenommen worden und saß fast zwei Wochen in einem Gefängnis. Der 71-Jährige musste danach seinen Reisepass abgeben und kann Brasilien daher vorerst nicht verlassen.

Die Polizei hat vor allem Fragen zu E-Mails von Hickey an Bach, in denen der Ire mehr Tickets für sich forderte – danach soll Hickey die zusätzlichen Karten, unter anderem für hochkarätige Veranstaltungen wie Eröffnungs- und Schlussfeier, das 100-Meter-Finale mit Sprintstar Usain Bolt sowie für die Männer-Finals im Fußball und Basketball erhalten haben.

Hickey wird vorgeworfen, dass er womöglich Unternehmen, mit denen er in Kontakt stand, Tickets verschafft hat, die zu völlig überhöhten Preisen verkauft wurden; für die Eröffnungsfeier sollen Tickets für über 7000 Euro angeboten worden sein. Ein hierbei im Verdacht stehendes Unternehmen weist alle Vorwürfe zurück.

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher, verteidigte das Fehlen von Bach mit Blick auf die Trauerfeier für Scheel. «Da kann man einfach nicht nach Rio de Janeiro kommen», kommentierte er. Berichte, wonach der Verzicht auf die Reise auch mit den Ermittlungen zusammenhängen könnte, bezeichnete der frühere Bundestagsabgeordnete Beucher als «Medienspekulationen».

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